Tariferhöhung bei Vergölst

4,3 Prozent in 2 Stufen

Die Tarifentgelte für Vergölst-Beschäftigte werden in zwei Stufen um insgesamt

4,3 Prozent erhöht: In der ersten Stufe (ab 1. März 2019) steigen die Entgelte um 2,3 und in der zweiten Stufe (ab 1. Januar 2020) um weitere 2,0 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden ab dem 1. März 2019 um 9,0 Prozent (1. + 2. Ausbildungsjahr) beziehungsweise 6,0 Prozent (3. + 4. Ausbildungsjahr) erhöht. Ab dem 1. Januar 2020 steigen die Vergütungen in allen Ausbildungsjahren um weitere 2,0 Prozent.

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Nicole Werner „Mit diesem guten Ergebnis enden die schwierigen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber“, freut sich Nicole Werner, Mitglied der IG BCE-Tarifkommission. 

Die tariflichen Entgelte der Vergölst-Beschäftigten steigen zwischen dem 1. März 2019 und dem 1. Januar 2020 in zwei Stufen um insgesamt 4,3 Prozent. Auch den Auszubildenden wird ab dem 1. März 2019 mehr gezahlt: 9 Prozent plus für die ersten beiden und 6 Prozent plus für die weiteren Ausbildungsjahre. „Mit diesem guten Ergebnis enden die schwierigen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber“, freut sich Nicole Werner, Mitglied der IG BCE-Tarifkommission. Insgesamt sei das Ergebnis vor dem Hintergrund der nicht einfachen wirtschaftlichen Situation des Unternehmens ein Erfolg, die Beschäftigten erhielten eine Anerkennung für ihre gute Arbeit.

Die tarifliche Jahresleistung wird weiterhin flexibel gestaltet, in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Situation des Geschäftsjahres. Auch Auszubildende erhalten die tarifliche Jahresleistung. Zusätzlich erhalten die PS-Mobilfahrer (LKW-Abschlepper) eine Mindestzulage von 100 Euro pro Monat. Die Meister werden von E 8 auf E 9 höhergruppiert. Nicht durchsetzen konnte sich die Tarifkommission mit ihrem Ziel, den jährlichen Demografiebetrag für jeden Beschäftigten zu erhöhen. Er verbleibt aus wirtschaftlichen Gründen für die Kalenderjahre 2019 und 2020 bei 438 Euro. Vollzeitbeschäftigten  Arbeitnehmern werden weiterhin 20,45 Euro als Urlaubsgeld für jeden Urlaubstag ausgezahlt. Jugendliche und Auszubildende erhalten einheitlich 449,94 Euro für die gesamte Urlaubsdauer. 

Markus Römer, Leiter des IG BCE Bezirks Hannover, betont die Bedeutung der Gewerkschaft während solch zäher Verhandlungen: „In schwierigen wirtschaftlichen Situationen eine angemessene Entgelterhöhung zu erreichen, ist kein Selbstläufer. Erst, wenn sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer Gewerkschaft zusammenschließen, können sie auf Augenhöhe erfolgreich verhandeln. Hierbei gilt: starke Gewerkschaft = starke Tarifverträge. Damit dies auch künftig so bleibt, braucht es in allen Betrieben einen hohen Organisierungsgrad.“

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