Zukunft des Industrieparks Walsrode

Politiker-Austausch im IPW

Über die Zukunft des Industrieparks Walsrode diskutierten Betriebsräte und
IG BCE mit SPD-Vertretern, darunter SPD-Generealsekretär Lars Klingbeil. Anlass war der aktuelle Personalabbau.

IG BCE Bezirk Hannover

SPD-Vertreter im IWP

Es war eine Bestandsaufnahme durch den Bezirk Hannover und Politiker im Industriepark Walsrode (IPW) am 25. Januar: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke und zwei lokale Vertreter aus den Ortsvereinen hatten zu diesem Ortstermin geladen. Für die Beschäftigten waren die Betriebsratsvorsitzenden Andreas Glück (Walsroder Casing), Ralf Petersen (DOW/DuPont) und Thorsten Buse (Wipak) vor Ort. Auch Reinhard Wendt für die IG BCE-Ortsgruppe und Detlef Scherer für die IG BCE-Vertrauensleute nahmen den Termin in Bomlitz wahr, den Gewerkschaftssekretärin Anna Engfer moderierte. Im Mittelpunkt stand das Signal an die Beschäftigten, dass sich auch die Politik einmischen wird, um die Zukunft im IPW zu sichern. Anlass war der jüngste Personalabbau im IPW und die verschiedenen Veränderungen am Standort.

Sowohl beim Bomlitzer Darmproduzenten Walsroder Casings als auch bei Wipak werden Arbeitsplätze abgebaut. Dank des Engagements der Betriebsräte konnten härtere Einschnitte bisher abgewendet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten dafür viel. So verzichten die Beschäftigten bei Walsroder Casing im Rahmen einer Betriebsvereinbarung in diesem Jahr auf ihre Jahresleistung, die 95 Prozent eines Monatsgehalts entspricht. „Das ist der Restrukturierungsbeitrag der Belegschaft”, erklärte Glück gegenüber den SPD-Vertretern. Es wird aber weiterhin viel Anstrengungen brauchen, um die Situation zu entschärfen. Die Anwesenden verabredeten, im Gespräch zu bleiben und bei einem nächsten Treffen auch die Arbeitgebervertreter einzuladen.

Nach oben