Diskussionen im Bezirksjugendausschuss

BJA macht Klimawandel

Zwischen August und November hat sich der Bezirksjugendausschuss (BJA) Hannover auf seinen monatlichen Sitzungen mit dem Thema Klimawandel und den daraus resultierenden Debatten beschäftigt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Auswirkungen Klimaschutz auf verschiedene Bereiche haben kann/haben wird. 

A1 Medienbüro

BJA macht Klimawandel

Zwischen August und November hat sich der BJA Hannover auf seinen monatlichen Sitzungen mit dem Thema Klimawandel und den daraus resultierenden Debatten beschäftigt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Auswirkungen Klimaschutz auf verschiedene Bereiche haben kann/haben wird. Die BJA-Mitglieder diskutierten darüber, wie weit Klimaschutz gehen muss und inwiefern daraus entstehende Probleme (Verlust von Arbeitsplätzen, höhere Kosten für Mobilität, Heizen etc.) abgemildert bzw. verhindert werden können. Auch die Proteste der Bewegung Fridays for Future wurden thematisiert. 

Alle BJA-Mitglieder wurden auf einen annähernd gleichen Wissenstand gebracht: Hierfür wurden verschiedene Begrifflichkeiten vorgestellt und in Kurzreferaten erläutert. Wie wichtig dieser Annäherungsprozess an das aktuelle Jugendthema Nummer eins ist, wurde mehrfach in den vergangenen Monaten deutlich. In die IG BCE ist dazu in einen eigenen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern von Fridays for Future getreten. Im September verdeutlichte der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis: „In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir den Dialog mit Fridays for Future weiter intensivieren.“ Man habe der Bewegung angeboten, eine gemeinsame Initiative zum Ausbau der Erneuerbaren und der dafür notwendigen Infrastruktur zu starten. „Denn alle Ziele, Pläne und Ideen zur Dekarbonisierung unserer Wirtschaft sind Makulatur, wenn wir nicht ausreichend CO2-freie Energie produzieren“, so Vassiliadis. „Genau danach sieht es derzeit aber aus.“

Die IG BCE steht voll hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen und den deutschen Klimazielen und fordert schon seit längerem eine Klimawende mit Vernunft, die eine positive ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Balance bringt. Die Gewerkschaft fordert massive Investitionen von Politik und Wirtschaft, um Deutschland zum Technologieführer der Transformation zu machen – etwa durch die Förderung klimaneutraler Spitzentechnologien, einen forcierten Ausbau der Erneuerbaren-Infrastruktur und eine faire Abfederung von Strukturwandelprozessen. Mehr dazu: hier.

Am Ende der Informationsreihe für den Bezirksjugendausschuss wurde diese Position unterstrichen: In den im BJA geführten Diskussionen war ein deutlicher Wille der jungen Mitglieder zu erkennen, die notwendigen Transformationen in der Industrie anzugehen – allerdings stets unter den Bedingungen von sozialer Ausgewogenheit und ökonomischer Vernunft.

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