Bezirk Hannover ist gewachsen

Mehr Bezirk

Der IG BCE Bezirk Hannover hat sich vergrößert. Teile des aufgelösten Bezirks Wolfenbüttel werden künftig von Hannover aus betreut. Damit ist der Bezirk auf 23.000 Mitglieder und über 160 Betriebe gewachsen.

Lutum + Tappert

Bezirkserweiterung Hannover

24 weitere Betriebe und 15 Ortsgruppen mehr – das ist das neue Gesicht des Bezirks Hannover. Um ca. 3.300 Mitglieder des ehemaligen Bezirks Wolfenbüttel ist die IG BCE Hannover am 1. Juli gewachsen. „Wir freuen uns auf die Kolleginnen und Kollegen – und wollen die IG BCE vor Ort nun aktiv fördern. Wir sind gut aufgestellt und werden mit unserer Arbeit die Gremien und Beschäftigten stärken“, betont Bezirksleiter Markus Römer. Die Gewerkschaftsmitglieder in der Region zwischen Peine und Helmstedt können sich der Unterstützung sicher sein. Bereits im Vorfeld der Fusion wurden alle Betriebsrats- und Ortsgruppenvorsitzenden informiert. Der Neustrukturierung ging die Auflösung des Bezirks Wolfenbüttel voraus. „Wir machen das, um die Strukturen im Norden zu stärken und Synergien zu schaffen“, sagt Ralf Becker, Leiter der IG BCE-Landesbezirks Nord. „Unternehmen der chemischen Industrie kommen zusammen und sind auch in Gremien besser vertreten. Die Betreuung der Betriebe soll gestärkt werden.“ Hintergrund der Auflösung Wolfenbüttels sind abnehmende Beschäftigungszahlen in den Regionen sowie wenig Potenziale für Mitglieder, die den Beschäftigungsabbau der letzten Jahre kompensieren könnten. Der südliche, größere Teil des Bezirks Wolfenbüttel wird mit dem Bezirk Alfeld/Südniedersachsen fusioniert.

Der Bezirk Hannover ist damit auch räumlich wesentlich größer geworden. Mit den Gebieten östlich von Hannover bis zur Grenze nach Sachsen-Anhalt decken die Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre nun eine Fläche von fast 220 Kilometern ab – von West nach Ost, von Diepholz nach Helmstedt. Mit über 23.000 Mitgliedern und über 160 Betrieben wird auch das Büro des Bezirkes Hannover größer. Eine zusätzliche Stelle bei den Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretären sowie in der Verwaltung des Bezirks wird kommen; leider sind sie noch nicht da. Diese Stellen sollen aber so schnell wie möglich besetzt werden.

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